Häufig gestellte Fragen

 

  1. Haben Feng Shui und Geomantie etwas gemeinsam?
  2. Was bedeutet der Begriff Geomantie?
  3. Seit wann ist der Begriff Geomantie gebräuchlich?
  4. Passt Feng Shui in unsere westliche Lebensweise?
  5. Hat Geomantie Grenzen?
  6. Was ist "feinstofflich", "energetisch"?
  7. Ist die Arbeitsmethode subjektiv?
  8. Haben Sie Sicherheiten in der Arbeit?
  9. Wie ist die Evidenz des Wirkens einzuschätzen?
  10. Hat Geomantie etwas mit Wünschelrutengehen zu tun?
  11. Ist die energetisch- geomantische Arbeit für Anwender nachvollziehbar?
  12. Gibt es in unserer abendländischen Kultur eine Tradition für Geomantie?
  13. Bestehen Abhängigkeiten des Anwenders vom Geomanten?

 

  1. Haben Feng Shui und Geomantie etwas gemeinsam?
    Feng Shui und Geomantie sind ganzheitliche Wahrnehmungen von Orten und Lebenszusammenhängen in ganz unterschiedlichen Kulturtraditionen. Unsere Vorfahren orientierten sich in den Stammes- wie in den Hochkulturen an den für sie intuitiv und rational erfahrbaren Wirkkräften zwischen Himmel und Erde und mit  dem Menschen. Daraus ergeben sich kulturübergreifende, menschlich universelle Gemeinsamkeiten und resultieren sehr viele Unterschiede bis hin zu Gegensätzen. 
    Das Erfahrungswissen der Stammeskulturen steht heute in den schamanischen Traditionen, das der asiatischen Hochkulturen ist in der westlichen Kultur allgemein als Feng Shui bekannt und die  mitteleuropäische Tradition wird im deutschen Sprachgebrauch Geomantie genannt.

  2. Was bedeutet der Begriff Geomantie?
    Das Wort Geomantie setzt sich zusammen aus "Geo" und "Mantik"  und ist interpretierbar mit "Erde" und "deuten", "Erdwahrsagung".
    Die Begriffsbildung entsprang dem Bedürfnis, das uralte Universalwissen der Menschheit für das aktuelle Leben handhabbar zu machen.

  3. Seit wann ist der Begriff Geomantie gebräuchlich?
    Seit Mitte des 20. Jahrhunderts.

  4. Passt Feng Shui in unsere westliche Lebensweise?
    Diese Frage kann ich weder bejahend oder verneinend beantworten.
    Feng Shui folgt sehr unterschiedlichen Traditionen seiner Ursprungsländer China, Japan, Korea und Indien. In den einzelnen Ländern gibt es verschiedene Schulen. Die östlichen und die westlichen Betrachtungsweisen haben Gemeinsamkeiten, die mit unterschiedlichen Begriffen belegt sind. Bei Feng Shui und Geomantie sind der Ort und die Lebenszusammenhänge zentral, deshalb sind das Verständnis und das Korrektiv regional geprägt.
    Das bedeutet, dass eine mitteleuropäische Aufgabenstellung in der Tradition des Feng Shui meist nur bedingt lösbar ist. Ich empfehle daher, zunächst in der eigenen Kulturtradition zu arbeiten und zugleich interkulturell offen zu sein. Anregungen aus anderen Traditionen und Kulturen bedürfen zumeist einer Interpretation und Anpassung.

  5. Hat Geomantie Grenzen?
    Mir ist eine definierte Grenze für Geomantie unbekannt.
    Der Schwerpunkt liegt eindeutig in der ortsbezogenen Arbeit zur Verbesserung der Lebenssituation, privat wie gewerblich.
    Ortsbezogene Arbeit in der abendländischen Kultur kann durchaus ein entsprechendes Projekt außerhalb Europas beinhalten.
    Geomantie ersetzt nicht unser Wissen und unsere zivilisatorische Lebenserfahrung, erübrigt auch keine medizinische Betreuung.
    Ohne eine ortsbezogene energetische Betrachtung bleiben jedoch die förderlich wie hemmend wirkenden feinstofflichen Einflüsse des Lebens unberücksichtigt.

  6. Was ist "feinstofflich", "energetisch"?
    Mit feinstofflich und energetisch fasse ich die ortsbezogenen Wirkkräfte und Lebenszusammenhänge, die Schwingungen, zusammen. Diese sind naturwissenschaftlich- technisch meist (noch) nicht definiert, vielleicht auch nur bedingt im vollen Sinnzusammenhang mit den derzeit anerkannten wissenschaftlichen Methoden begründbar.
    Das Feinstoffliche bezeichnet das Objekt, energetisch die Arbeitsmethode. Das energetisch wahrnehmbare Feinstoffliche wirkt unabhängig von unserer Kenntnisnahme. Mit geschultem Wahrnehmen sind eine Annäherung, ein Erfahrbarmachen möglich, kann Defizitäres gewandelt bzw. ausgeglichen und Nährendes gestärkt werden.

  7. Ist die Arbeitsmethode subjektiv?
    Eine energetische Arbeitsmethode ist subjektiv. Das Ergebnis entspringt dem Wahrnehmen und der Kunst des Verständnisses und der Interpretation des Wahrnehmenden.
    Geomantie ist eine Erfahrungswissenschaft.

  8. Haben Sie Sicherheiten in der Arbeit?
    Mein Verständnis der Arbeit ist die Schöpfung ohne konfessionelle Bindung. Ich folge dem Grundsatz: "Zum Wohle des Ganzen und zum Schaden von Niemandem".
    Eine andere Sicherheit ist die Bestätigung von Klienten, daß vormalige unangenehme Situationen ausgeglichen empfunden und Hürden bewältigt werden, das Projekt gelingt. Positive Resonanzen von Klienten erhalte ich oft bereits im Stadium der Projektbearbeitung.

  9. Wie ist die Evidenz des Wirkens einzuschätzen?
    Die Abwesenheit von Evidenz ist nicht Evidenz von Abwesenheit.
    Das bedeutet: Wenn man etwas mit den derzeit als wissenschaftlich akpzeptierten Mitteln und Methoden nicht findet, bedeutet das nicht, das es nicht existiert.

  10. Hat Geomantie etwas mit dem Wünschelrutengehen zu tun?
    Das Suchen und Finden von Wasseradern mit der Wünschelrute ist eine verbreitete Methode. Wasseradern und andere geobiologische Einflüsse sind der radiästhetische Bestandteil von Geomantie. Die Arbeit mit dem Tensor, der modernen Wünschelrute, ist ein probates Mittel und die Methode zur Verifizierung verschiedenartiger Einflußfaktoren.

  11. Ist die energetisch- geomantische Arbeit für den Anwender nachvollziehbar?
    Ja. Auch mit Hilfe dieses oben benannten Werkzeugs. Lassen sie mich bitte die Arbeit wie folgt beschreiben: Zunächst biete ich eine  offene Arbeitsmethode an. Das heißt, der Klient kann an meiner Arbeit in seinem Lokaltermin teilnehmen. Zudem wird die Arbeit für den Klienten dokumentiert.
    Ich unterscheide drei Werkzeuge meiner Arbeit und damit deren Erfahrbarkeit für den Anderen:
    1. der Geomant als Werkzeug seiner selbst
    2. Werkzeuge zur Unterstützung der Arbeit
    3. Arbeitsmittel zur Umsetzung von Lösungen

    Dazu die folgenden Erläuterungen:  
    1. Zentral ist die geschulte, das heißt die sensitive, mediale, geistige und radiästhetische Wahrnehmung des natürlichen und des zivilisatorischen Umfelds. Zusammenfassend kann von energetischen Methoden gesprochen werden.
      Im Sinne eines Werkzeugs bringe ich mich in der Ganzheit von Körper, Seele und Geist ein. Im Prozess des Wahrnehmens bin ich hochsensibel und äußerst konzentriert. Wahrzunehmen sind die feinstofflichen Energien von Erde und Kosmos untereinander und mit dem Menschen; bei einer Klientensituation bezogen auf die Aufgabenstellung.
    2. Die Wahrnehmungen können verbal oder nonverbal vermittelt und ohne oder mit Instrumenten erfahrbar gemacht werden. Das Sichtbarmachen mit dem Tensor macht das Wahrgenommene nachvollziehbar für die Mitwelt und dient mir zur eigenen Verifizierung.
    3. Als Arbeitsmittel zur Umsetzung in Lösungen stehen mir materiell- gegenständliche und immateriell- geistige Komponenten zur Verfügung. Lösungen können zum Beispiel ein um zwanzig Zentimeter versetzter Arbeitsplatz oder die punktgenaue Pflanzung eines Ilex sein, ebenso gestaltbildende Mittel wie Maße, Farben, Materialien, Formen, Proportionen, Rhythmen oder ein Mantra, ein Ritual.
    Die Arbeitsmittel entsprechen immer unserer westlichen Kultur und dem Charakter des Ortes, können ebenfalls interkulturell sein.
    Mein Portfolio speist sich aus den zentralen Quellen: die Ausbildung zum Diplomdesigner (FH) und als Geomant. Über zwanzigjährige Erfahrung ermöglicht mir,
    • klassische Standortuntersuchungen durchzuführen
    • Geomantie und Gestaltungen zu integrieren
    • Geomantie für Geschäftskunden anzubieten
    • Projekte im Bau, in der Produktentwicklung, der Corporate Identity u.v.a.m. zu begleiten
    • künstlerische Objekte zu gestalten
    • begleitendes Coaching zu leisten
    • Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

  12. Gibt es in unserer abendländischen Kultur eine Tradition für Geomantie?
    Bis zur Verbreitung der materialistischen, rein rational ausgerichteten Betrachtungsweise sind die Menschen, kulturübergreifend, Ihren Intentionen und den rationalen Erkenntnissen gefolgt. Die Standortwahl von Siedlungen und Gebäuden wurden in den Stammes- und in den Hochkulturen mit diesem Wissen entschieden, Architektur und Bauformen von Sakral- und Profanbauten sind davon geprägt. Das Wissen war ohne eigenen Begriff integraler Bestandteil von Universalwissenschaften. Zum Bauen ist es fast ausschließlich mündlich überliefert. Bauwerke sind steinerne und Landschaften lebendige Zeugnisse. Im Bereich der lebendigen Natur sind Schriften so grundsätzlich, dass die Aussagen auch heute noch gültig sind.
    Ein solcher Grundsatz ist von Paracelsus (T. B. von Hohenheim,1493- 1541), wonach die Natur für alles, was sie für den Menschen an Defizitärem hervorbringt, auch ein Gegenmittel bereithält.
    Die zunehmende Vernachlässigung dieses Wissens durch arbeitsteilige Prozesse und die Überlagerung unserer Zivilisation mit Informationen führen heute zu verschiedenen selektiven Ansätzen im Umgang mit der Wirklichkeit. Mehrheitlich wird das Feinstoffliche nicht oder überproportional stark berücksichtigt, wie zum Beispiel in einigen esoterisch orientierten Auffassungen. Bekannt sind hierzulande auch asiatische geomantische Strömungen, das Feng Shui.
    Dessen Ursprung für die westliche Kultur liegt im Einfluss asiatischer Lebensweisen auf die Jugendkultur in den 1960- er Jahren und der zu dieser Zeit noch unentwickelten Geomantie.
    Aus heutiger Sicht "ganzheitliches" Herangehen, wie es Bauwerke und Landschaften sowie natur- und heilkundliches Wissen vermitteln, sind Traditionslinien für Geomantie.
    Diese holistische Arbeitsweise integriert die zivilisatorischen Einflüsse.

  13. Bestehen Abhängigkeiten des Anwenders vom Geomanten?
    Aus meiner Sicht gibt es keine generelle Verneinung oder Bejahung.
    Zwei Beispiele zur Verdeutlichung und abschließend meine Position:
    • Die Erde ist lebendiger Organismus, daraus kann zu einer konkreten Situation eine Aktualisierung der geomantischen Arbeit angeraten sein, durch den Klienten ein Bedürfnis eingeschätzt und eine Anpassung gewünscht werden.
    • Bei medizinischen Behandlungen wird bei ungesund starken Bindungen von einer Hospitalisierung gesprochen.
    Meine Arbeitshaltung ist, das mit dem Klienten vereinbarte Thema als Projekt so durchzuführen, dass der Ort oder das Objekt gestärkt werden und sich selbst regulieren können.
    Das bedeutet grundsätzlich Unabhängigkeit voneinander.